Eveline Goodman-Thau
Mater Familias zwischen Spiritualität und Realität Die Frau
als Vermittlerin der Religion im Judentum
Einführung
Die jüdische, wie auch andere religiöse Traditionen, basieren
auf einem schriftlich festgelegten Kanon, der einerseits die Geschichte des
Volkes Israels beinhaltet, aber darüber hinaus die Grundlage bildet für den
Glauben. Die Bedeutung des Heiligen Textes im Judentum liegt im Schnittpunkt von
Geschichte und Glauben: in der Begegnung des einzelnen, der als Glied in der
Kette der Tradition die Mitte der Zeit mit Inhalt füllt.
Diese Tatsache gewinnt eine besondere Brisanz im Bereich der
Frage über die Rolle der Frau im Judentum, das sie, als lebendiges Glied aus der
Kette der Tradition ausgeschlossen worden ist. Im Chor der verschiedenen
Meinungsäußerungen der Rabbinen über die Schriftauslegung ist ihre Stimme
jahrhundertelang nicht gehört worden.
Im Folgenden wollen wir die Wurzeln dieser Problematik
verfolgen, die m.E. einer der Grundlagen bildet für den Verlust an religiöser
Identität nicht nur für Frauen im Judentum, sondern auch für Männer. Es geht
nämlich heutzutage weniger um die Frage der Rolle oder Rechte der
Frau, sondern vielmehr um die Frage der Regeln. Die Regeln der
Partizipation, die identitätsstiftend Mitsprache und Mitbestimmung in allen
Bereichen des religiösen Lebens von Männern und Frauen steht heute zur Debatte:
Frauen sind nicht mehr bereit, um jeden Preis zugelassen zu werden, sondern
wollen mitbestimmend für Frauen und für Männer, wie Männer dies immer getan
haben wirken zur Erneuerung des Judentums, als gleichberechtigte Partner in
einem gemeinsamen Anliegen und Aufgabe.
Die Frau als Vermittlerin der religiösen Erfahrung in der
Bibel
Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist, ich werde ihm
einen Helfer als Gegenpart schaffen. (Gen. 2,18) Dieser Satz, der die Schöpfung
der Frau einleitet, ist ein Schlüssel zum Verständnis der Rolle der Frau in der
Bibel, wie auch in der jüdischen Tradition. Es ist nämlich eine interessante und
fast überraschende Tatsache, dass, obwohl in der jüdischen Tradition die Frau
dem Mann untergeordnet ist, als Mensch also, den anderen Menschen, dem Mann,
unterliegt, in allen Bereichen des religiösen und sozialen Lebens, es bereits in
der Bibel Anweisungen gibt, die den paradoxen Charakter dieser Unterordnung zum
Ausdruck bringen.
In der Bibel, einem angeblich patriarchalen Text, steht die
die Frau als Vermittlerin zwischen Mann und Gott, in den Fällen, wo es sich
nicht um die formelle Verbindung zwischen Mensch und Gott handelt, wie dies z.B.
in den Verheißungen der Fall ist, sondern um die Erfahrung des Göttlichen
selbst, eine Erfahrung, die nicht in einer bestimmten Form sei es sprachlich
oder rituell gebracht werden kann, sondern die, wie wir sehen werden, den Kern
des Gott-Mensch-Verhältnisses ausmacht und konstituiert. Sicherlich hat die
jüdische Mystik diese Unmittelbarkeit aufgenommen und entwickelt, aber es wäre
ein Fehler, die mystische Religion als weibliche zu betrachten. Sogar wenn wir
in kabbalistischen Texten der Frau als Medium für das Verständnis der Tora
begegnen (vgl. Sohar II, 99a-b), bleibt sie nur Medium und Metapher, ohne
Fleisch und Blut.
Es scheint also, als ob die männliche Form des Umgangs mit Gott
durch einen Drag zur Sprache gekennzeichnet ist, dagegen ist die weibliche Form,
d.h. die Form in der die Frauen in der Bibel sich äußern, eine unmittelbare Art
und Weise, die sich schwer oder gar überhaupt nicht in Sprache ausdrücken lässt.
Zusätzlich lässt sich nun beobachten, dass in der weiteren Tradition des
Judentums, nach der Zerstörung des Zweiten Tempels, also in der weiteren
Entwicklung der sprachlichen Vermittlung der religiösen Erfahrung, die
Frau als Vermittlerin mehr und mehr in den Hintergrund gerät, wobei im
Gottesdienst, als Ausdruck der Verbindung zu Gott, die Frau aus den wichtigen
und zentralen Bereichen, wie das des Priesters und des Propheten (Lehrer,
Rabbiner, Vorbeter und Vermittler der Tradition) ausgeschlossen wird.
In der Bibel steht zwischen Gott und Mann die Frau, in der
rabbinischen Tradition dreht sich die Sache um: zwischen Frau und Gott steht
der Mann. Wir begegnen hier einem patriarchalen Weltbild, das eine Trennung
macht zwischen Inhalt und Form, Körper und Seele, Erfahrung und Sprache. Die
Körperlichkeit der Frau, die eben den Unterschied zum Mann ausmacht als Sitz des
biologischen und des geistigen, d.h. der menschlichen
Fruchtbarkeit, erlaubt eine vollkommene Integration zwischen allen Teilen
der menschlichen Erfahrung. Die Sprache bringt nur einen kleinen Teil dieser
Erfahrung zum Ausdruck und der Rückzug auf die Sprache ist m.E, eine
Regression, nicht ein Fortschritt, der jedoch nicht mehr rückgängig
zu machen ist, trotz der mystischen und magischen Traditionen, die im ersten
Jahrhundert, wie auch im Mittelalter als Reaktion auf die Scholastik im Judentum
aufkommen. In der Bibel finden wir noch beide Formen, die des Sprechens
und die des Schweigens, ganz eng miteinander verbunden. Die Kunst, die
Heilige Schrift sprechen zu lassen, noch bevor eine bestimmte Bedeutung daran
geknüpft ist, ist eines der Merkmale der jüdischen Hermeneutik von ihren frühen
Anfängen gewesen. Das innere Sehen (hebr. raah) als Begegnung mit Gott
(öfters ausgedrückt in der Begegnung mit einem Engel) ist genau so wichtig wie
das Wort in dem das gegenseitige Verständnis von Gott und Mensch zum Ausdruck
kommt. Die Rabbinen sagen, die Tora spricht wie in menschlicher Sprache und
das Bilderverbot im Judentum zielt in diese Richtung. Dadurch, dass es verboten
ist, sich ein Bild von Gott zu machen, wie die direkte Verbindung mit
Gott gelegt. Es ist eine radikale Ablehnung jeglicher materiellen Mittel um zur
Unmittelbarkeit zu gelangen. Die Sprache ist daher vielmehr eine Substitution
dieser Realität als wirkliches Geschehen und nicht ein Mittel zur Begegnung. Die
Rabbinen betonen daher ganz bewusst, dass die Tora wie in menschlicher Sprache
spricht und erfahren den heiligen Text als Bruchstück und Brücke zu Gott, auf
die nicht verzichtet werden darf: im Lernen und im Beten, in der Verwandlung des
biblischen Textes in das Gebet, als unerfüllte Hoffnung, kommt dies zum
Ausdruck. Dort hat die menschliche Sprache ihr Ziel erreicht, wo Kopf und Herz
vereint sind, wo der Mensch, Frau und Mann, die schöpferische Sprache
Gottes spricht
... und im Rabbinertum.
Es ist daher so bedauerlich, dass in der rabbinischen Tradition
die Frau als religiöses Individuum vor Gott insbesondere im Bereich des
Lernens uns Betens eine zweitrangige Position einnimmt. Eine Position, die
gerade jetzt in der modernen Welt, die mehr und mehr dazu neigt, das Religiöse
und das Profane zu trennen, verheerende Folgen für das Überleben des Judentums
hat. Aus der Geschichte wissen wir, wie gerade der Streit um die Tradition, die
Weitergabe des erhaltenen Erbes als religiöse Basis für alle Bereiche des Lebens
ein fruchtbarer Boden für den Glauben war. ES geht letztendlich um die
Glaubwürdigkeit dieses Tradition, die nicht von oben, sondern nur durch die
Praxis eines jeden einzelnen von uns bestätigt werden kann. Wenn Frauen im
Judentum nicht als ebenbürtig mit Männern betrachtet werden, nachdem sie im
Grunde durch eine (verborgene) geistige Kraft das Judentum jahrelang ernährt
haben, sollten sie sich davor hüten, ihr religiöses Leben und ihre Praxis, die
halachisch nicht so streng vorgeschrieben und umschrieben ist, wie das bei
Männern der Fall ist, von Institutionen bestimmen lassen. Um religiöse und
profane Identität wieder, wie einst, zusammenzubringen, um die gespaltene
Seele unseres Volkes zu heilen, müssen wir eine Erneuerung anstreben, die den
Ursprung erneuert.
Wenn wir also den Text in der Tora in der Verbindung mit dem
rabbinischen Kommentar so betrachten, also nicht als sprachlicher Ausdruck des
Menschen, sondern als sprachlicher Ausdruck Gottes, dann erscheint uns ein neues
Bild. Es geht jetzt nicht nur um ein vernünftiges Verständnis des Textes, auch
nicht um den Glauben, das wäre wieder eine männliche, institutionalisierte
Interpretation, sondern es geht in erster Linie um eine Gottesbegegnung, die die
Grenzen der menschlichen Sprache als Parameter und Horizont der Gottesbegegnung
ausdehnen will über die Grenzen des menschlichen Verständnisses hinaus.
Es wäre, wie oben angedeutet, ein Fehler, diese Aussage als mystisch zu
verstehen: es ist nur das Resultat des logozentrischen Denkens, welches das
Abendland von seinen frühen Anfängen bis zum heutigen Tag geprägt hat, das
annimmt, dass nur was logisch vollziehbar ist, auch wirklich real ist. Es ist
dies ein bild, wo der Mann die Frau sieht, durch die Frau Gott sieht, aber sie
und daher auch sich selbst nicht wirklich wahrnehmen kann in einer Art und
Weise, wo Spiritualität und Realität zusammenfallen, wie dies ursprünglich in
der Begegnung zwischen Ischa [Frau] (von Gott erschaffen) und Isch
[Mann]: der Mann erkennt sich nämlich erst als Isch, nachdem Gott ihm die Frau
als Ischa vorführt... (vgl. Gen. 2,23)
Religion ist die Wechselwirkung zwischen Gott und dem Menschen.
Sie kann verschieden gestaltet werden: als Vertrag (bei den Römern), als
Hinausstreben des Menschen zu den Göttern (bei den Griechen), als
Herabkunft Gottes zu den Menschen (im Christentum), als Annäherung von
Mensch und Gott mit dem Ziel der Verschmelzung (in der Mystik).
Es gibt aber auch eine andere Sichtweise: nicht die der
Richtung als Etablierung oder Überwindung einer Hierarchie, als Strategie
der Legitimation also, wie dies im Rabbinertum der Fall ist, sondern die der
Haltung. Das männliche Modell wäre die Beschreibung der Richtung, das
weibliche die der Haltung. Der übliche Unterschied zwischen einer Innen- und
Außenperspektive geht hier nicht auf, da es ja in der menschlichen
ganzheitlichen Erfahrung keine Trennung gibt. Nur den ganzen Menschen, der sich
mit Körper und Seele als Mensch in die Äußere Welt einbringt, diese als
göttliche Schöpfung mit Kopf und Herz begegnet. In der Bibel finden wir ein
Zeugnis dieser Ganzheitlichkeit, die in der jüdischen Tradition ihren Ausdruck
findet, leider aber durch den Ausschluß von Frauen größtenteils in Gefahr ist,
verloren zu gehen. Es ist gerade in diesem Bereich, dass Frauen eine wichtige
Aufgabe haben, die den Kern des Judentums betreffen: die Regeln der
Partizipation neu zu bestimmen. Dies könnte einer religiösen und
profanen, also wirklich geistigen Renaissance im Judentum führen,
eine Chance, die wir als Frauen, wie einst, initiieren sollten.
Die rabbinische Tradition thematisiert an vielen Stellen die
Bedeutung der Frau für den Mann: wie Gott auf Erden zu sein, das geistige
Potential des Menschen im Leben zu erkennen. Letztendlich geht es darum, im
Leben den Weg zur Erlösung zu bereiten. Einige Beispiel dazu: Rabbi Eleasar
sagte: Jeder Mensch, der keine Frau hat, ist eigentlich kein Mensch, denn es
heißt: Männlich und weiblich erschuf er sie .... und er rief ihren Namen:
Mensch (Gen. 5,2). Ferner sagt Rabbi Elasar: Jeder Mensch, der kein Land
hat, ist eigentlich kein Mensch, denn es heißt: Die Himmel sind die Himmel des
Herrn, die Erde aber gab er den Meschenkindern. (Ps. 115,16)
(Babylonischer Talmud, Jabamot 63a). In diesen beiden Aussagen von Rabbi
Elasar finden wir die besondere Art und Weise, wie im rabbinischen Judentum die
Frauenfrage behandelt wird. Einerseits hängt das Menschsein vom Verhältnis von
Mann und Frau ab: jeder Mann, der keine Frau hat, ist kein Mensch. Anderseits
wird hier eine Erweiterung vorgenommen: die Existinz der Frau wird verglichen
mit der Erde überhaupt: wer kein Land hat (die hebräischen Worte für Land und
Erde sind identisch eretz) ist kein Mensch. Es scheint also, dass die Frau
dem Mann nicht nur die Identität als Mensch verleiht, aber auch einen Ort auf
der Erde sichert. Die Frau ist also nicht nur Verbindung mit dem Himmel (in
Gottes Ebenbild wurde der Mensch erschaffen), sondern auch mit der Erde.
Das Bemerkenswerte an dieser, und vielen anderen (positiven)
Äußerungen der Rabbinen ist aber die Tatsache, dass es sich hier nicht in erster
Linie um den Menschen Frau handelt, sondern um den Menschen Mann: wenn Mann
keine Frau hat, ist er kein Mensch; wenn der Mann keine Frau hat, hat er keine
Erde, keinen Boden unter den Füßen sozusagen. Der Rahmen dieser Ausführungen
würde durch weitere Beispiele gesprengt werden, eines bringt die Sache jedoch
auf den Punkt: Rabbi Chama, Chaninias Sohn, sagte: Sobald ein Mann eine Frau
geheiratet hat, kommen seine Verschuldigungen zum Abschluß, denn es heißt: Wer
eine Frau fand, fand etwas Gutes und bekommt Gunst von den Herrn (Sprüche
18,22) (Babylonischer Talmud, Ketubot 32 a-b). Das Schicksal des Mannes hängt
also von der Frau ab. Dieses Schicksal ist aber aus rabbinischer Sicht kein
blindes Geschick, sondern betrifft den Kern der Religiösität, das Verhältnis zu
Gott, welches durch das Verhältnis zur Frau thematisiert wird. Und so heißt es
an dieser Stelle weiter: Im Westen (von Babylonien aus liegt Palästina im
Westen) sagten sie über einen Mann, der eine Frau genommen hat: Fand oder
finde, denn es steht geschrieben: Wer eine Frau fand, fand etwas
Gutes (Sprüche 18,22). Finde - denn es heißt: Da finde ich, bitter als
den Tod, die Frau (Prediger 7,26) (ebd.). Das Gute und das Böse kommt also von
der Frau.
Zum Schluß
Nachdem Eva ihren Mann Adam die Frucht vom Baum der Erkenntnis
gegeben hatte, fragt Gott sie Ma sot asit was hast du getan? bekommt aber
keine Antwort. Vieles wird hier deutlich: es geht nicht um die Schuld der Frau
und das Recht zu handeln, das sie vom Mann bekommen soll, es geht um die
geistige Rolle, die sie in der Identitätsbildung des Mensch zu spielen hat:
die Menschheit ist unerlöst, da die Frau ihre geistige Rolle nicht verwirklicht
hat.
Es erinnert an Adams Aussage, wenn er Eva zum ersten Mal sieht,
in der das Wort sot diese dreimal wiederholt wird und nur passiv auf den
Mann bezogen bleibt; die Frau bleibt stumm und verzichtet auf eine aktive Rolle
oder gar eine Aussage über ihre eigene Identität. Die Aufgabe, die Gott ihr im
Potential zugeteilt hat (alle lebendigen Wesen sind männlich und weiblich
erschaffen, nur bei der Erschaffung des Menschen als lebendiges Wesen mit
einem freien Willen ist eine zusätzliche Schöpfung notwendig in der Form
einer Frau) ist da Wissen um Gott, die Erkenntnis von Gut und Böse, das ethische
Bewußtsein also. Dies unterscheidet den Menschen von allen anderen Lebewesen. Es
geht hier also nicht um ein rein intellektuelles, vernünftiges Wissen, es geht
um die Verbindung zwischen Logik und Ethik. Ein Raschi-Kommentar ist an dieser
Stelle besonders aufschlussreich: Bevor Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis
gegessen hatten, konnten sie die Welt benennen, aber kannten nicht den
Unterschied zwischen Gut und Böse.
Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist (Gen. 2,19)
etwas fehlte in der Schöpfung, nämlich das Bewusstsein, dass der Mensch Gott und
das Gute erkennen kann. Nicht nur die Gebote befolgt. Oder seinen Plan für die
Welt kennt, sondern ein Gottesbewusstsein, und damit ein Selbstbewusstsein
bekommt. Dies geschieht durch die Erschaffung der Frau, die als aktiver Partner
Gottes, als eser kenegdo Helferin und auch gegen ihn, ausgedrückt im
Verhältnis zwischen Mann und Frau, Mensch und Mensch, ihr Potential erfüllt.
Dieser Weg ist kein leichter und kommt besonders prägnant zum
Ausdruck in der Figur der Rachel, Großmutter von Efraim, der symbolisch für das
Volk Israel als Lieblingskind Gottes steht. Sie wartet am Weg nach Bet-Lechem
auf die Rückkehr ihrer Söhne, bis zum letzten weil er nicht das ist ki
enenu (Jer. 31,14)- Diese Frau leidet eben nicht nur für sich selbst, sie
leidet an der Unvollkommenheit der Welt, die sie nicht im Stande ist zu ändern.
Sie lässt sich eben nicht trösten mit einem Versprechen, dass am Ende alles
ausgeglichen und versöhnt werden wird. Sie verzichtet auf das Morgen um das
Heute willen und weiß, dass Gott in seiner Güte die Welt und den Menschen an
einem jeden wirklich gelebten Tag tatsächlich erneuert und dass daher alles
vorgesehen, aber die Wahl gegeben ist.
Dr. phil. habil. Eveline Goodman-Thau ist Professorin für
Jüdische Religions- und Geistesgeschichte und Rabbinerin in Wien.
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