Austellung:
Skulpturen
von Rachel Kohn & Marion Kahnemann
Centrum
Judaicum/ Seminarraum (1. Etage)
(Öffnungszeiten:
Fr 13-15.45; Sa 12.30-14.45, 18.30-21.15; So 12-14.45; Mo 18-20.30)
Freitag 1. Juni
Ab 10 Uhr CJ Mifgasch - Anmeldung im Tagungsbüro
11 Uhr Einweihung einer Gedenktafel für Regina Jonas,
der ersten Rabbinerin weltweit
Krausnickstraße 6, Berlin-Mitte
Ansprachen: Elisa Klapheck & Lara Dämmig (Bet Debora),
Joachim Zeller (Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte),
Dr. Hermann Simon (Direktor Stiftung "Neue Synagoge - Centrum Judaicum"),
Gesang: Kantorin Avitall Gerstetter
16 Uhr CJ Großer Saal - Eröffnung
· Grußwort: Dr. Antje Vollmer
(Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages)
· Eröffnungsrede: Dr. Christine Bergmann
(Bundesministerin für Familie, Senioren, Jugend und Frauen)
· Dr. Boris Schapiro (Schuldezernent der Jüdischen Gemeinde zu Berlin)
· Jael Botsch-Fitterling (Mitglied des Präsidiums der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin)
Vorstellung der Referentinnen und Ehrengäste: Lara Dämmig & Elisa Klapheck
Gesang: Kantorin Avitall Gerstetter
17.30 Uhr CJ Großer Saal - Vorträge:
Eine feministische Annäherung an die "jüdische Familie"
· Historische Perspektive: Dr. Andrea Petö
· Persönliche und rabbinische Reflexionen: Rabbinerin Elizabeth Tikvah Sarah
19.30 Uhr CJ Großer Saal - Kabbalat Schabbat
Rabbinerin Alexandra Wright, Kantorin Avitall Gerstetter, Prof. Dr. Alice Shalvi
21 Uhr CJ Zelt - Kiddusch, Abendessen
Schabbat/ Samstag, 2. Juni
10 Uhr Parallele Schabbat-Gottesdienste
CJ Großer Saal - Reform: Rabbinerinnen Sylvia Rothschild, Elizabeth Tikvah Sarah
& Alexandra Wright
CJ Synagoge - Traditionell: Rabbinerin Eveline Goodman-Thau
CJ 2.16 - Alternativ - Gesprächsrunde und Meditation: Rabbinerin Daniela Thau
13 Uhr CJ Zelt - Mittagessen
15 Uhr Parallele Workshops und Schiurim
Centrum Judaicum (CJ) & Jüdische Oberschule (S)
· CJ 1.15 - Familienreligion in der Zeit der Richter bis zur Zeit der Könige:
Lynn Feinberg & Bente Groth
· S 2.11 - Mein/e Partner/in ist nicht jüdisch: Dr. Rachel Monika Herweg
· S 2.12 - Kinder jüdischer Väter: Jessica Jacoby
· CJ 2.16 - Oral History als spirituelles Bezeugen: Lori Klein & Irene Reti
· S 2.13 - Wie interpretiert die Mischna "Familie"?: Esther Kontarsky
· CJ 2.17 - Agunot - Wenn es zur Scheidung kommt: Prof. Dr. Alice Shalvi
· CJ Synagoge - Prophetinnen: Rabb. Nelly Shulman
· S 2.14 - Jüdische Außenseiterinnen und Außenseiter: Rabb. Daniela Thau
· CJ Großer Saal - Gesprächsrunde über die Wiederbegründung des "Jüdischen Frauenbundes" nach der Schoa: Ruth Galinski, Inge Markus & Lilli Marx; Moderation: Iris Weiss
17 Uhr Parallele Workshops und Schiurim
Centrum Judaicum (CJ) & Jüdische Oberschule (S)
· CJ Syn - Die Frauen in Schemot (Exodus; 2. Buch Moses): Adina Ben-Chorin
· S 2.12 - Judentum und Gender in Talmud und Midrasch: Rabb. E. Goodman-Thau
· CJ 2.16 - Das jüdische Selbst im Spannungsfeld von Ich- und Wir-Identität I - kollektive Bilder: Ruth Herzka Bolliger
· S 2.11 - Verantwortung nehmen - Judentum als "Berufung", religiöse und säkulare Identitäten: Elisa Klapheck & Wanya Kruyer
· S 2.13 - Leben mit dem Überleben - Gesprächsrunde mit Jacqueline Rothschild & Sascha Rossberg
· S 2.14 - Schaffung neuer Liturgien: Rabb. Sylvia Rothschild
· CJ 1.15 - Lesbische und schwule jüdische Hochzeiten: neue und alte Rituale und Zeremonien: Rabb. Elizabeth Tikvah Sarah
· CJ 2.17 - Frauen im Rabbinat - Priesterin, Prophetin oder Prinzessin:
Rabb. Alexandra Wright
· CJ Großer Saal - Gesprächsrunde mit Aktivistinnen aus Mittel- und Osteuropa, u.a. Dragica Levi (Sarajevo), Rabb. Nelly Shulman; Moderation: Lara Dämmig
19 Uhr CJ Zelt - Abendessen
Anschließend zur Entspannung: ab 20 Uhr liest Petra Kunik in der Synagoge "Evas Tagebuch" (M. Twain)
21.30 Uhr CJ Großer Saal - Abschied von der "Neschama Jiteira"
Havdala-Lieder aus der ganzen Welt: Kantorin Mimi Sheffer
22.37 Uhr Havdala-Gottesdienst
Sonntag, 3. Juni
9 Uhr CJ Synagoge - Schacharit (Reform), Rabb. Nelly Shulman & Lara Dämmig
10 Uhr CJ Großer Saal - Podiumsdiskussion
Übrig sein - Leben danach: (Wieder-)Aufbau jüdischen Lebens in Europa
mit: Lynn Feinberg (Oslo), Dr. Jael Geis (Berlin), Dr. Eleonore Lappin (Wien), Dr. Andrea Petö (Budapest), Wanya Kruyer (Amsterdam);
Moderation: Sandra Lustig (Berlin)
12.30 Uhr CJ Zelt - Mittagessen
15 Uhr Parallele Workshops und Schiurim
Centrum Judaicum (CJ) & Jüdische Oberschule (S)
· CJ 1.15 - Alter, Tod und Trauer: eine jüdische Perspektive: Adina Ben-Chorin
· S 2.12 - Alleinerziehende Mutter in orthodoxer Gemeinde: Lynn Feinberg
· CJ 2.16 - Das jüdische Selbst im Spannungsfeld von Ich- und Wir-Identität II - persönliche Bilder: Ruth Herzka-Bolliger
· CJ 2.17 - Jüdische Frauen im Film: Jessica Jacoby
· S 2.13 - Die religiöse Konstruktion von Geschlecht: Dr. Susanna Keval
· S 2.11 - Die jüdische Familie in der Schoa und danach: Dr. Eleonore Lappin
· S 2.14 - Galut HaNeschama - Leerer Raum und "gegürtetes" Schweigen: Der weibliche Körper in der jüdischen Tradition und der Moderne: Dr. Hanna Rheinz
· S 3.09 - Arbeit mit Übertretenden - Wenn "gemischte" Familien jüdisch werden:
Jacqueline Rothschild
· CJ Synagoge - Neue Liturgien für den Lebenszyklus der Frau: Rabbinerinnen Sylvia Rothschild & Alexandra Wright
· S 3.10 - Miriam, Moses und Aaron: drei spirituelle Führungspersönlichkeiten in einer Familie: Kant. Mimi Sheffer
17 Uhr CJ Großer Saal - Vorträge:
· Mater Familias zwischen Spiritualität und Realität:
Rabb. Prof. Dr. Eveline Goodman-Thau
· Vom Zwang, Mutter zu sein: Prof. Dr. Alice Shalvi
· Die religiöse Konstruktion von Geschlecht: Dr. Susanna Keval
Moderation: Dr. Rachel Herweg
19 Uhr CJ Zelt - Abendessen
20.30 Uhr CJ Großer Saal - Kulturprogramm
"Froyen Shtimme" - Jiddische Lieder der Komponistinnen Helen Greenberg,
Mariana Krutoiarskaia und Marie-Janne Serero
Anne-Lisa Nathan (Mezzosopran), Tuyet Pham (Piano)
Montag, 4. Juni
9 Uhr CJ Synagoge - Schacharit (Renewal), Lori Klein & Elisa Klapheck
10 Uhr CJ Großer Saal - Podiumsdiskussion: Mut zur Vielfalt
mit Adina Ben-Chorin (Zürich), Dragica Levi (Sarajevo), Dr. Hanna Rheinz
(München), Rabb. Nelly Shulman (Minsk), Rabb. Sylvia Rothschild (Orpington), Moderation: Lara Dämmig & Elisa Klapheck
12.30 Uhr CJ Zelt - Mittagessen
14.30 Uhr Dampferfahrt entlang der Wirkungsstätten jüdischer Frauen
(Anlegestelle: Alte Börse), bis ca. 18 Uhr
20.30 Uhr CJ Großer Saal - Bet Debora: Abschlußkonzert
"...ihr Licht verlöschet nicht in der Nacht" (Eschet Chajil, Sprüche 31,18)
Jalda Rebling & Ensemble
Jüdische Minnegesang im Mittelalter
Susanne Ansorg (Fideln), Hans-Werner Apel, Stefan Maass (Lauten), Michael Metzler
(Percussion)
Referentinnen und Moderatorinnen
Beschreibungen der Workshops, Schiurim und Podiumsdiskussionen
Adina Ben-Chorin
Nach 30 Jahren in Israel Umzug in die Schweiz, wo ihr Ehemann, Tovia Ben-Chorin, seit 1996 als Rabbiner der Jüdischen Liberalen Gemeinde Or Chadasch amtiert. Aufgewachsen in Amerika, erhielt sie eine umfassende jüdische Bildung. Während ihres Studiums (Urban Planning) Abschluß in Jüdische Studien (Gratz College, Philadelphia). In Israel erwarb sie ein Übersetzer-Diplom in Jüdische Studien
und arbeitete für 15 Jahre als Übersetzerin. Jetzt unterrichtet sie Judentum mit
Schwerpunkt Bibel und die Rolle der Frau im Judentum.
Workshops:
Die Frauen in Schemot (Exodus; 2. Buch Moses, Sa 17 Uhr)
Sowohl Genesis als auch Exodus beginnen mit Geschichten, in denen Frauen eine zentrale, entscheidende Rolle spielen (die Schöpfung, der Gan Eden; die Lebensbedingungen der Jüdinnen/Juden in der Sklaverei in Ägypten). Damit endet aber auch schon die Ähnlichkeit. Wir werden einen Blick auf die Frauen im Buch Exodus werfen, sowohl vom Standpunkt des biblischen Textes als auch der Kommentatoren und der Midrasch-Literatur. (Bibeln mitbringen!)
Alter, Tod und Trauer: eine jüdische Perspektive (So 15 Uhr)
Wir verbringen viel Zeit und Energie damit, uns auf die Schule, das Arbeitsleben, die Karriere, die Mutterschaft usw. vorzubereiten. Selbst für den Ruhestand treffen wir Vorkehrungen, meist in finanzieller Hinsicht. Sich auf das Alter vorzubereiten ist eine andere Sache. Und der Tod - außer dass wir uns einen Platz auf einem jüdischen (?) Friedhof sichern - wird der Tod kaum in der Öffentlichkeit diskutiert. Die jüdische Tradition hat zu all diesen Fragen viel zu sagen: allgemeine Konzepte und detaillierte Vorschriften werden verbunden, um eine sinnvolle Lebensphilosophie zu schaffen.
Lara Dämmig
Studium der Bibliothekswissenschaft. Tätigkeit als Herausgeberin einer bibliothekarischen Fachzeitschrift, in einem Frauenprojekt und beim Lauder Jüdischen Lehrhaus. Mitarbeit an verschiedenen Ausstellungen am Prenzlauer Berg Museum in Berlin, u.a. zu jüdischem Leben in Prenzlauer Berg, Schulgeschichte und Zwangsarbeit. Forscht über jüdisches Frauenleben in Berlin. Mitbegründerin einer Rosch-Chodesch-Gruppe und eines egalitären Minjans in Berlin und eine der Initiatorinnen von Bet Debora.
Moderation: Gespäch mit Aktivistinnen aus Mittel- /Osteuropa (Sa 17 Uhr)
Wie wird in der alltäglichen Arbeit der Gemeinden damit umgegangen, dass viele
Jüdinnen und Juden in gemischten Familien leben? Welchen Status haben nicht-halachische Jüdinnen und Juden? Welche Anstrengungen werden unternommen, um die nichtjüdischen Familienmitglieder zu integrieren? Wie wichtig sind diese Fragen für den Aufbau jüdischen Lebens in Europa?
Lynn Feinberg
Geboren in Oslo, wo sie heute lebt, alleinstehende Mutter, Aktivistin innerhalb der orthodoxen Jüdischen Gemeinde, in der schon ihr Vater eine führende Rolle spielte, großes Interesse für jüdische Themen aus einer feministischen Perspektive, Gründerin von zwei Rosch Chodesch Gruppen, setzt sich für experimentelle Wege in der Religion und mehr spirituelle Inklusivität ein, derzeit Magisterstudentin in Geschichte der Religionen, schreibt ihre Abschlußarbeit über Gender in Beziehung zum Gebet und zur rituellen Reinheit.
Workshop:
Familienreligion in der Zeit der Richter bis zur Zeit der Könige (Sa 15 Uhr)
(Mit Ko-Referentin Bente Groth, Religionswissenschaftlerin und Dozentin Judaistik an der Uni Oslo)
Wir werden verschiedene Theorien über die sozialen Rollen von Frauen und Männern, ihre möglichen Leben in der Zeit der Richter bis hin zur Zeit der Könige behandeln. Umrissen werden Szenarios, die das kultische Leben von Männern und Frauen beschreiben. Grundlage sind archeologische Funde, anthropologische und soziologische Theorien, ebenso wie die Texte der Hebräischen Bibel.
Als alleinerziehende Mutter in einer orthodoxen jüdischen Gemeinde (So 15 Uhr)
In meinem Workshop werde ich über meine Erfahrungen als Frau in einer orthodoxen jüdischen Synagoge in Beziehung zur liberal eingestellten jüdischen Umgebung sprechen. Dabei berühre ich vor allem die Situation von alleinerziehenden Müttern. Ich hoffe eine Diskussion eröffnen zu können, in der wir unsere Erfahrungen austauschen und voneinander lernen können.
Dr. Jael Geis
geboren in Zürich (1948), wuchs in Amsterdam, Karlsruhe und Düsseldorf auf. Sie ist Krankenschwester und hat einen M.A. in Sinologie, Amerikanistik und Soziologie und einen Dr. in Geschichte. Ihre Dissertation erschien unter dem Titel "Übrig sein - Leben danach'. Juden deutscher Herkunft in der britischen und amerikanischen Zone Deutschlands 1945-1949". Von 1982 bis 1997 Mitglied der Jüdischen Gruppe Berlin.
Rabb. Prof. Dr. Eveline Goodman-Thau
in Wien 1934 geboren, Überlebende der Schoa (im niederländischen Versteck), lebt seit 1956 in Jerusalem, wo sie jüdische Religions- und Geistesgeschichte studierte und lehrte. Seit 1985 pendelt sie zwischen Israel und Deutschland, hatte Gastprofessuren an verschiedenen Universitäten in Deutschland und den USA. Unlängst erhielt sie als erste jüdische Frau eine orthodoxe Smicha. Sie amtiert derzeit als Rabbinerin in der liberalen Synagoge "Or Chadasch" in Wien.
Workshop:
Judentum und Gender in Tradition und Moderne (Sa 17 Uhr)
Wir werden anhand von Quellen aus Bibel, Talmud und Midrasch der Geschlechterfrage (Gender Question) im Judentum nachspüren und sie im heutigen Kontext diskutieren. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Rabbinatsordination von Männern und von Frauensein,jenseits der Denominationsdebatte im gegenwürtigen institutionalisierten Judentum, wo durch hierarchisch-patriarchalische Strukturen die Frömmigkeit zunehmend in den Hintergrund gedrängt wird, um der Macht der Anerkennung Platz zu machen. In der dritten Phase der Frauendebatte im Judentum, wollen wir nämlich weniger über Rechte und Rollen, sondern viel mehr über die Regeln der Partizipation mitbestimmend diskutieren und die Verantwortung für eine Tradition im Spannungsfeld von Ursprung und Erneuerung betonen, die jüdische Frauen weltweit bereit sind, auf sich zu nehmen.
Dr. Rachel Monika Herweg
geboren 1960, Judaistin, Pädagogin, Familientherapeutin und Dozentin (u.a. für interreligiösen und -kulturellen Dialog, Kommunikation, Genderthematik). Sie leitete das Jugendreferat der Berliner Jüdischen Gemeinde, war wissenschaftliche Mitarbeiterin der Freien Universität und Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Sie ist Mitbegründerin von Bet Debora, publiziert u.a. zu jüdischen Frauenthemen, ist Autorin von "Die jüdische Mutter. Das verborgene Matriarchat" (Darmstadt 1994) und Redakteurin der CD-ROM "Tour durch die Bibel" (ORT Deutschland e.V).
Workshop:
Mein/e Partner/in ist nicht jüdisch (Sa 15 Uhr)
Gesprächsrunde zur persönlichen Auseinandersetzung mit der "Mischpoche" - jüdischer Familie und Familienzusammenhalt mit Rea Gorgon und Felice Ben-Chanan. Zur Sprache kommen Interreligiosität, Hetero- und Homosexualität und Transgender.
Ruth Herzka Bollinger
In traditionellem jüdischen Elternhaus in Zürich aufgewachsen. Gehört der "zweiten Generation" an. Studium der Psychologie und Ethnologie in Zürich. Studienaufenthalte in England, Israel und Berlin. Gründung des Wyber-Schabbes, Zürich. Postgraduales Studium der Kunstpsychotherapie an der Universität Haifa. Arbeitet als Psychologin/Psychotherapeutin in Basel. Gründungsmitglied von Ofek, Verein für pluralistisches Judentum, Basel. Weiterbildungen und Publikationen zu interkulturellen Themen.
Workshops:
Im Spannungsfeld von Ich- und Wir-Identität I - kollektive Bilder (Sa 17 Uhr)
Auf der Grundlage eines modernen Textes wird mittels gestalterischer Mittel und dem Gespräch das Thema des Teilhabens an bestimmten gruppenspezifischen Charakterzügen erarbeitet. Für Shomrei Shabbat ist dieser Workshop nicht geeignet.
Im Spannungsfeld von Ich- und Wir-Identität II - persönliche Bilder (So 15 Uhr)
Mittels gestalterischer Mittel und dem Gespräch erfolgt auf der Grundlage von Photomaterial die Auseinandersetzung mit der eigenen
Familie. TeilnehmerInnen sind gebeten Photos von der eigenen Familie mitzubringen.
Jessica Ellen Jacoby
geboren 1954. wuchs in West-Berlin auf. 1985 gründete sie den Lesbischen Feministischen Schabbes-Kreis. Sie ist Mitherausgeberin von "Nach der Schoah geboren. Jüdische Frauen in Deutschland (Berlin, 1994). Sie arbeitet als Journalistin mit den Schwerpunkten Film und historische Themen, u.a. für die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung
Workshops:
Kinder jüdischer Väter (Sa 15 Uhr)
Wie hat sich die jüdische Matrilinearität historisch von einer integrativen zu einer ausschließenden Institution entwickelt? Wie wurde in jüdischen Gemeinden in der Praxis mit nicht-halachischen Juden und Jüdinnen umgegangen und was bedeutet es heute im Hinblick auf das Geschlechterverhältnis, auf jüdisch-feministische Identitätsstiftung?
Jüdische Frauen im Film (So 15 Uhr)
Jüdische Frauen eroberten den Regiestuhl zur selben Zeit wie die Bima. In ihren Filmen wählten sie oft biographische Zugänge zu ihren Stoffen: ihr Jüdischsein, ihr Frausein, ihren familiärer Hintergrund, ihre Liebesgeschichten. Einige ausgewählte Regisseurinnen und ihr Werk möchte ich hier vorstellen.
Dr. Susanna Keval
geboren 1955 in Bratislava und 1968 in die Bundesrepublik Deutschland gezogen, ist Kultur- und Sozialwissenschaftlerin. Derzeit arbeitet sie als Redakteurin der Jüdischen Gemeindezeitung Frankfurt und Lehrbeauftragte an den Universitäten Frankfurt am Main und Marburg. Zahlreiche Publikationen zu Themen wie weibliche Spiritualität und jüdische Frauen in Deutschland.
Workshop:
Die religiöse Konstruktion von Geschlecht. (So 15 Uhr)
In welcher Form sind wir in unserem geschlechtsspezifischen Rollenverhalten durch religiöse, uns oft unbewusste Muster geprägt? Inwieweit ist es möglich, sich von diesen Prägungen und der religiösen Erziehung zu lösen und neue, angemessene liturgische Formen zu entwickeln? Was ist das, was uns an diesen Entwicklungen am meisten hindert? Diesen Fragen wollen wir in dem Workshop nachgehen.
Elisa Klapheck
(1962) ist Chefredakteurin der Gemeindezeitschrift "jüdisches berlin" und Initiatorin von Bet Debora. Sie veröffentlichte "Fräulein Rabbiner Jonas - Kann die Frau das rabbinische Amt bekleiden?" (Hentrich & Hentrich, Teetz 1999). Zugleich ist sie Studentin des Aleph Rabbinical Program.
Workshop:
Verantwortung nehmen
Judentum als "Berufung" - religiöse und säkulare Identitäten (Sa 17 Uhr)
Ist die Zukunft des Judentums überhaupt vom Fortbestand der Familie abhängig? Wanya Kruyer und Elisa Klapheck haben - auch ohne Familie - einen Beitrag für die Erneuerung jüdischen Lebens in Amsterdam und Berlin geleistet. Beide sind "Berufsjüdinnen", beide haben die Verantwortung für das Weitergeben jüdischer Tradition übernommen, beide sind dabei jedoch non-konformistisch. Der Workshop lädt alle ein, für die Religion keine "Privatsache" und Judentum kein "Familienbetrieb" ist.
Lori Klein
ist Rabbinatsstudentin im Aleph Rabbinical Program, zugleich Rechtsanwältin und Predigerin der Jüdischen Renewal Chavura "Chadeish Yameinu" in Santa Cruz, California.
Workshop:
Oral History als Spirituelles Bezeugen (mit Ko-Referentin Irene Reti, Sa 15 Uhr)
Welche Familiengeschichten trägst du in dir, und wie sind Teil unserer Geschichte als Juden? Sechs Mal fordert uns die Tora zu Sachor auf: Erinnere dich an lebensverändernde Ereignisse. Durch Meditation, Geschichten, Oral-History-Übungen, Diskussion und Austausch werden wir unsere individuellen und kollektiven Geschichten als jüdische Frauen bezeugen. (Irene Reti ist Dozentin für Oral History an der University of California, Santa Cruz. Sie verfaßte "The Keeper of Memory", eine Erinnerung an ihre Erfahrung als Tochter zweier Schoa-Flüchtlinge, die ihre jüdische Herkunft geheim hielten.)
Esther Kontarsky
lebt in Berlin und ist versiert in jüdischer Liturgie, Musik, Schrifttum, Philosophie und Religionsgeschichte.
Workshop: Wie interpretiert die Mischna "Familie"? (Sa 15 Uhr)
Wanya F. Kruyer
Soziologin und Historikern, arbeitet derzeit für das niederländische jüdische Wochenmagazin des Reformjudentums und andere Zeitschriften über akademische Themen und Trends im Judentum. Mitbegründern und Ex-Präsidentin von Beit ha'Chidush ('Haus der Erneuerung'), eine 1995 in Amsterdam gegründete progressive, egalitäre jüdische Gemeinde.
Workshop: Verantwortung nehmen - Judentum als "Berufung" - religiöse und säkulare Identitäten (Sa 17 Uhr, Details, siehe "Elisa Klapheck")
Dr. Eleonore Lappin
Studium der deutschen, englischen und vergleichenden Literaturwissenschaften und jüdischen Geistesgeschichte in den USA und Israel. Seit 1989 Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Juden in Österreich. Gründungsmitglied von Or Chadasch, Wien und Redakteurin der Zeitschrift "Keschet". Mitteilungsblatt der Union progressiver Juden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Workshop:
Die jüdische Familie in der Schoa und danach (So 15 Uhr)
Anhand von veröffentlichten und unveröffentlichten Berichten von Überlebenden der Schoa, die entweder aus Österreich stammen oder dort überlebt haben, wird den Fragen nachgegangen: was bedeutete Familie für das Überleben? Wie interpretieren die Angehörigen der verschiedenen Generationen dieses Überleben und wie wirkte sich dies auf die Familien selbst aus?
Dragica Levi
Aktivistin der "La Benevolencia" in Sarajevo
Sandra Lustig
Sandra Lustig wurde in Washington, DC/USA als Tochter deutsch-jüdischer Eltern geboren und lebt seit langem in Deutschland. Sie ist seit drei Jahren aktives Mitglied von Gesher - Forum für Diasporakultur und war maßgeblich an der Organisation der Tagung "Galut 2000 - Aufbruch zu einer europäisch-jüdischen Identität" im Dezember 1998 beteiligt. Gegenwärtig arbeitet sie an einer Dissertation über Umweltpolitik. Sie ist Diplom-Ingenieurin für Stadt- und Regionalplanung (TU Berlin) und Master in Public Affairs (Princeton University).
Moderation:
Übrig sein - Leben danach: (Wieder-)Aufbau jüdischen Lebens in Europa (So 10 Uhr)
Die Podiumsdiskussion wird aktuelle Fragen von Juden/Jüdinnen und Familie im spezifischen historischen und gesellschaftlichen Kontext Europas seit der Schoa verorten. Die Referentinnen sind Aktivistinnen und sprechen in diesem Kontext über ihre Arbeit. Der zweite Teil der Diskussion wird einzelne Facetten familienbezogener Fragen behandeln.
Dr. Andrea Petö
studierte Geschichte und Soziologie. Dissertation in Zeitgeschichte. Sie unterrichtete mitteleuropäische Nachkriegsgeschichte, Oral History und Frauengeschichte. Sie war Assistenzprofessorin an der Central European University. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Frauengeschichte der Nachkriegszeit, zur Geschichte jüdischer Frauen, zu theoretischen Problemen der Geschlechterbeziehungen und zur Geschichte des Kommunismus in verschiedenen renommierten Fachzeitschriften. Ihre erste Monographie (Budapest 1998) erscheint demnächst in Englisch (Women in Hungarian Politics). Sie schreibt regelmäßig für Midrash (Warschau) und Szombat (Budapest).
Dr. Hanna Rheinz
Psychologin und Kulturwissenschaftlerin, Forschungen, u.a. im Bereich Jüdische Frauen- und Kulturgeschichte, bis 1999 Leiterin des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg, derzeit Publizistin, Uni-Lehrbeauftragte, Autorin von "Die jüdische Frau. Auf der Suche nachiener modernen Identität" (GTB 1998).
Workshop:
Galut HaNeschama: Leerer Raum und "gegürtetes" Schweigen: Der weibliche Körper in der jüdischen Tradition und Moderne (So 15 Uhr)
In einem Dia-Vortrag mit Text-Collagen will ich Aspekte des weiblichen Körpers nach jüdischer Tradition vorstellen. Welche Bedeutung hat der weibliche Körper für die jüdische Spiritualität? Ist der Körper das Exil der Seele oder ist sie Gefangene des Körpers? Quellen aus Talmud, chassidischer Literatur, jüdischer Medizin und Psychohygiene (u.a. Taharat haMischpacha, Nidda, Schechina) werden in einen Dialog gebracht mit Körperbildern und Selbstvorstellungen jüdischer Schriftstellerinnen und Malerinnen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgefordert sich eigenen Seelenbildern gegenüber zu öffnen.
Jacqueline C. Rothschild-Frankenhuis
geboren in den Niederlanden als Kind von KZ-Überlebenden im Jahre 1952. Arbeit als Filmschnittmeisterin beim holländischen Fernsehen. 1983 Hochzeit mit Walter Rothschild und Umzug in den Norden Englands. Dort begann sie, Kandidatinnen und Kandidaten für den Giur (Übertritt zum Judentum) zu unterrichten. Sie lebt seit 1998 in Berlin und hat drei Kinder, Nechama (14), Jacob (12) und Bracha (fast 7).
Workshops:
Leben mit dem Überleben (Sa 17 Uhr);
Können wir ein selbständiges Leben führen oder sind wir nur Überlebende? Eine spontane Gesprächsrunde zusammen mit Alexandra Rossberg
Arbeit mit Übertretenden.
Wenn "gemischte" Familien jüdisch werden. (So 15 Uhr)
In diesen Workshop versuchen wir, uns einen Einblick in die verwirrende Welt von Übertretenden zu verschaffen. Wie gelingt es, den Wechsel von der nicht-jüdischen in die jüdische Welt zu vollziehen? Welche Gefühle löst dies aus? Wie sind die Reaktionen von Jüdinnen und Juden auf Konversionen?
Rabb. Sylvia Rothschild
Verheiratet, zwei Kinder, seit 14 Jahren Rabbinerin, die ganze Zeit als Rabbinerin der Bromley and District Reform Synagogue in Südost-London. Vositzende der Rabbinic Assembly, Laienmitglied des Bromley Health Trust Ethics Committee. Mitherausgeberin von "'Taking up the Timbrel" (Neue Liturgien für Frauen - mit Rabbinerin Sybil Sheridan, SCM Press 2000), Rabbinerin für die "totallyjewish.com website"
Workshops:
Schaffung neuer Liturgien (Sa 17 Uhr)
Neue Liturgien für den Lebenszyklus der Frau (So 15 Uhr)
Viele Frauen versuchen im Judentum etwas Wichtiges, das in ihrem Leben passiert, auszudrücken, um dann festzustellen, dass es Leerstellen in den traditionellen Liturgien gibt. Sei es Schwangerschaft, Unfruchtbarkeit, Älterwerden oder die Feier der Geburt einer Tochte, ein Ritual, das die Gefühle bei einer Hochzeit oder das Gefühl der Freiheit nach einer Scheidung ausdrückt. Unsere Tradition hat für solche Ereignisse nichts verzeichnet. Im letzten Jahrzehnt ist ein Aufblühen weiblichen Schreibens für gerade solche Situationen zu verzeichnen. Mehr und mehr Frauen nehmen die Herausforderung an, ihre eigenen Worte und Handlungen zu finden, um ihren jüdischen Seelen Ausdruck zu verleihen. Die Workshops werden auf bereits publiziertes Material einen Blick werfen und sie werden Interessierte auch in die Lage versetzen, eigenen Liturgien zu schaffen.
Rabb. Elizabeth Tikvah Sarah
Soziologiestudium an der London School of Economics und Rabbinatsstudium am Leo Baeck Collge in London. Seit ihrer Ordination (1989) Tätigkeit als Gemeinderabbinerin, Programmdirektorin der Reform Synagogues of Great Britain, stellv. Direktorin des Sternberg Centre und freischaffende Rabbinerin. Gegenwärtig arbeitet sie Teilzeit als Dozentin für Hebräisch und Spritualitiät und rabbinische Tutorin am Leo Baeck College, wo sie auch das rabbinische In-Service Training Team leitet sowie als Rabbinerin an der Brighton and Hove Progressive Synagogue. Sie hat drei Bücher herausgegeben und eine Reihe von Artikeln und Gedichten veröffentlicht.
Workshop:
Lesbische und schwule jüdische Hochzeiten: neue und alte Rituale und Zeremonien. (Sa 17 Uhr)
Dieser Workshop wird sich mit dem sich ausbreitenden Phänomen lesbischer und schwuler jüdischer Hochzeiten vor dem Hintergrund, dass sich die Bedeutung jüdischer Hochzeiten im Laufe der Zeit verändert hat, auseinandersetzen. Die Teilnehmer/innen werden die Möglichkeit haben, sich mit Problemen der Sprache und des Rituals und den verschiedenen Formen, die eine wachsende Zahl von lesbischen und schwulen Paaren wählt, um ihre Verpflichtung füreinander in einer jüdischen Umgebung auszudrücken, zu beschäftigen.
Prof. Dr. Alice Shalvi
Geboren in Essen/ Deutschland im Jahre 1926, Ausbildung in England (1934-1949), Alija (1949), seit 1950 verheiratet mit dem Verleger, Herausgeber und Übersetzer Moshe Shalvi, selbst Mutter und Großmutter. Mitglied der englischen Fakultät der Hebräischen Universität (1959-1990), Direktorin von "Pelech", einer religiösen, experimentellen Mädchen-Oberschule (1975-1990), Gründerin und Vorsitzende des Israel Women's Network (1984-2000), bis unlängst Rektorin des Rabbiner-Ausbildungsseminars Schechter Institute of Jewish Studies in Jerusalem(1996-2000).
Workshop: Agunot - Wenn es zur Scheidung kommt (Sa 15 Uhr)
Kant. Mimi Sheffer
Aufgewachsen in Israel in eine orthodoxen Familie; Abitur mit Schwerpunkt Judaistik am religiösen Gymnasium "Chorev", schloß Studium in Querflöte und Gesang an der Rubin Musikhochschule in Jerusalem und Tel-Aviv ab, Gesangsausbildung am Studio von Joan Caplan in New York; Kantorin an der Reconstructionist West End Synagogue in NYC und am Temple Emanuel in West Hartford; lebt gegenwärtig mit ihrer Familie in Berlin; Kantorin an der gleichberechtigten Synagoge Oranienburger Straße, wo sie Workshops zur jüdischen Liturgie zwecks Aufbau einer eigenen Tradition anbietet. Gibt regelmäßig Konzerte in synagogaler und klassischer Musik.
Workshop:
Miriam, Moses und Aaron: drei spirituelle Führungspersönlichkeiten in einer Familie
(So 15 Uhr)
Interpretation anhand des klassischen und vergleichenden Kommentars
Rabb. Nelly Shulman
wurde in St.Petersburg, Rußland geboren. 1999 erhielt sie am Leo Baeck College in London als Rabbinerin ordiniert. Seit 1998 arbeitet sie als Rabbinerin in Minsk, Belarus, für die weißrussische Union for Progressive Judaism.
Workshop:
Prophetinnen (Sa 15 Uhr)
Wir werden Midraschim behandeln, die sich mit dem Leben von Miriam, Debora und anderen Prophetinnen beschäftigen und dabei ihre Bedeutung für die Entwicklung der frühen jüdischen Geschichte analysieren.
Rabb. Daniela Thau
Geboren 1952 in Johannesburg als Kind jüdisch-deutscher Migranten, in den späten 50er Jahren zog ihre Familie zurück. Sie nahm als erste Frau aus Deutschland nach Regina Jonas ein Rabbinatsstudium auf und wurde 1983 am Leo Baeck College ordiniert.
Workshop: Jüdische Außenseiterinnen und Außenseiter (Sa 15 Uhr)
Iris Weiss
Studium Sozialwesen und Pädagogik. Seit 1995 Bildungsreferentin zu Themen jüdischer Stadtgeschichte und Tradition sowie in der sozialpädagogischen Fortbildung. Freie Mitarbeit bei Printmedien, beim Hörfunk und bei HaGalil (www.hagalil.com) zum Themenbereich jüdisches Leben in Berlin. Mit-Herausgeberin des europäisch-jüdischen Magazins "Golem", Übersetzerin und Redakteurin der CD-ROM "Tour durch die Bibel", ORT Deutschland e.V., Co-Autorin von "Das Scheunenviertel - vom versunkenen zum wiedererfundenen Stadtteil" (erscheint demnächst).
Moderation:
Gesprächsrunde über die Wiederbegründung des "Jüdischen Frauenbundes" nach der Schoa mit Ruth Galinski, Inge Markus & Lilli Marx (Sa 15 Uhr)
Rabb. Alexandra Wright
ist seit elf Rabbinerin der Radlett and Bushey Reform Synagogue (mit ca. 1300 Frauen, Männern und Kindern) in Hertfordshire. Sie unterrichtete klassisches Hebräisch am Leo Baeck College und ist Koordinatorin für rabbinische Tutoren. Sie hat Artikel zu Judentum und feministischer Theologie für verschiedene Bücher und Zeitschriften verfasst. Sie gehörte dem Redaktionskomitee für das neue liberale Gebetbuch, Siddur Lev Hadash, an.
Workshops:
Frauen im Rabbinat: Priesterin, Prophetin oder Prinzessin? (Sa 17 Uhr)
Wie gestalten Frauen ihre Identität im Rabbinat? Was ist die Rolle einer Rabbinerin? Unterscheidet sie sich von der ihres männlichen Pendants? Wie überlebt eine Frau mit Partner und/oder Kindern, oder alleinstehend in der Rolle der Rabbinerin? Wie können wir Frauen der nächsten Generation ermutigen, die Idee, Rabbinerin zu werden, aufzugreifen?
Neue Liturgien für den Lebenszyklus der Frau (So 15 Uhr)
(Details, siehe "Sylvia Rothschild")
Mit
Unterstützung der Axel Springer Stiftung, des Bundesministeriums für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend, der Hanadiv Charitable Foundation, der Jüdischen
Gemeinde zu Berlin, die Jüdischen Oberschule Berlins, der Schering AG und der
Synagoge Oranienburger Straße.